Mitgliederbrief August 2018

Ortsverein

Liebe Leserinnen und Leser der Homepage, liebe Freundinnen und Freunde,

1975 sang der Showmaster und Entertainer Rudi Carell: „Wann wird´s mal wieder richtig Sommer, mit Sonnenschein von Juni bis September, so wie es früher einmal war!“ Ein Hit, der sich gegen die in den 70er Jahren verregneten Sommer richtete. Würde Rudi Carell noch unter uns weilen, wäre er mit diesem Sommer, beginnend im April, mehr als zufrieden. Vielen von uns, vornweg unseren älteren Mitmenschen, ist die derzeitige Hitze etwas zu viel und unsere Kleingärtner und Landwirte bräuchten dringend Regen.

Genauso überhitzt wie unser Klima ist die Welt- und Bundespolitik, weshalb ich mich in diesem Schreiben diesmal nicht damit auseinander- setzen will.

Im Vordergrund meines Schreiben steht eindeutig die am 28. Oktober 2018 anstehende Wahl zum Hessischen Landtag, die wir aus meiner Wahrnehmung klar für die SPD gewinnen müssten. Gewinnen müssten wir diese Wahl, weil die seit 19 Jahren bestehenden Regierungskoalitionen von zunächst CDU und FDP und nun CDU und Grünen gezeigt haben, dass sie das mit dem Regieren nicht hinbekommen haben. Zwei Jahrzehnte wurde in diesem Land nicht mehr investiert – nicht in Wohnraum, Bildung oder Mobilität. Warum sollte sich das in den nächsten Jahren ändern? Sozialdemokratische Politik wird für die Vielen und nicht die Wenigen gemacht werden. Für die Belegschaften und nicht die Konzerne. Dort wo der Bus nur einmal am Tag fährt, dort wo es keinen Arzt mehr im Ort gibt, dort fühlen sich immer mehr Menschen allein gelassen. Deshalb müssen uns hohe Mieten wütend machen, deshalb müssen wir uns darum kümmern, Stadt und Land besser zu verbinden und deshalb müssen wir Hessens Schulen modernisieren. Vorrangiges Ziel dabei: Keine halben Sachen, keine Verrenkungen, sondern konsequente Lösungen für die Probleme der Menschen. Wir möchten, dass wir anders bauen für die Menschen, die wenig Geld haben und die immer noch ein Recht darauf haben in den Innenstädten zu leben. Lösungen für bezahlbares und barrierefreies Bauen wird es nur mit der SPD geben.

Fest steht: 19 Jahre CDU-Regierung sind genug. Wichtige Investitionen wurden jahrzehntelang versäumt, ob im Bereich von Bildung, Wohnen oder Mobilität. Hessen darf nicht weiterhin Zeit verlieren. Thorsten Schäfer-Gümbel, der zum dritten Mal als Spitzenkandidat zur Landtagswahl antritt, ist besser vorbereitet als je zuvor. Er will das Hessen von morgen gestalten. Er spielt nicht auf Platz, sondern auf Sieg.

Brechen wir die Landespolitik auf unseren Kreis Groß-Gerau herunter, treffen wir auf eine hervorragende Kandidatin und einen hervorragenden Kandidaten. Im Nordkreis ­- Wahlkreis 47 ­- wird zum wiederholten Mal Kerstin Geis antreten und im Südkreis ­- Wahlkreis 48 ­-, ebenfalls zum wiederholten Mal, Gerald Kummer.

Heute möchte ich Euch den Direktkandidaten für Gernsheim Gerald Kummer näher bringen. Dazu haben wir Gerald befragt!

 

Zur Person unseres Direktkandidaten Gerald Kummer:

Aufgewachsen in Riedstadt, Ausbildung bei der hessischen Steuerverwaltung. Absolvierte das Studium zum Diplom-Finanzwirt an der Verwaltungsfachhochschule Rotenburg a.d. Fulda. Ab 1978 war er beim Finanzamt Darmstadt tätig. Er wechselte 1990 zum Hessischen Rechnungshof und später zur Hessischen Elektrizitäts-AG. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Mitglied in der SPD. Seit 1985 gehörte er der Gemeindevertretung Riedstadt an. Hier wurde er 1993 zum Bürgermeister gewählt. Er bekleidete das Amt 17 Jahre, bis er 2010 das Amt eines hauptamtlichen Kreisbeigeordneten des Kreises Groß-Gerau übernahm. Seit 2001 Mitglied der Regionalversammlung Südhessen. 

Von Kindesbeinen an zeigten mir mein Vater (Bankkaufmann) und meine Mutter (gelernte Schneiderin) den ehrlichen Einsatz für Schwächere: Hilfsbereitschaft, Fleiß und Ordnung – all das sind Werte, die für mich auch heute noch gelten. In meiner Freizeit lese ich gern, unternehme etwas mit meinen beiden Kindern oder fahre mit meiner Frau durchs Ried.

 

Gerald Kummer kämpft für:

Gute Bildung für Alle!

Bildung ist der Schlüssel für ein glückliches und selbstbestimmtes Leben. Ich kämpfe für kostenfreie Bildung von Anfang an und ein Leben lang. Menschen unter 35 Jahren brauchen eine Ausbildungsgarantie, die Kinderbetreuung muss gebührenfrei sein. Bei allem muss gelten: Kinder müssen die Zeit bekommen, Kinder zu sein.

 

Mobilität – überall verfügbar und bezahlbar!

Mobilität ist ein menschliches Grundbedürfnis, Mobilität muss umweltfreundlich sein. Verkehr muss runter von den sowieso überfüllten Straßen, deshalb muss der öffentliche Personennahverkehr ausgebaut und bis 2030 abgasfrei werden.

 

Wohnungen, die sich alle leisten können!

Wohnen muss bezahlbar sein, deshalb muss der soziale Wohnungsbau gestärkt werden. Die wirksamste Mietpreisbremse heißt: Bauen, bauen, bauen. Dort wo Bedarf da ist, muss entweder saniert oder neu gebaut werden.

 

Seine Haltung:

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. Meine Haltung leitet sich vom ersten Artikel des Grundgesetzes ab, der für mich maßgeblich in meinem Handeln und meiner politischen Arbeit ist. Ich finde es wichtig, Andere so zu behandeln, wie ich selbst gerne behandelt werden möchte. Das heißt, Dinge in die Hand nehmen, handeln, statt nur zu reden: Für soziale Gerechtigkeit kämpfen, statt vor Lobbyinteressen einzuknicken.

Respekt!

Respekt und die Wertschätzung anderer Menschen sind mir wichtig, egal welche Arbeit jemand verrichtet.

Toleranz!

Toleranz hat dort ihre Grenzen, wo andere intolerant sind.

Recht und Ordnung!

Regeln müssen sein in einer Gesellschaft und sie müssen eingehalten werden, Nicht-Einhalten muss sanktioniert werden.

Heimat!

Zu Hause bin ich dort, wo ich mich unter Menschen wohl fühle. Heimat ist dort, wo meine nächsten Angehörigen sind.

Glaube!

Auch als evangelischer Christ bin ich für die strikte Trennung von Kirche und Staat. Religionsfreiheit ist für mich ein Grundwert. Ich stehe für ein friedliches Nebeneinander aller Religionen.

Staat und Wirtschaft!

Der Staat, das sind die Bürgerinnen und Bürger. Privat statt Staat führt zur Entfremdung der Menschen und folglich mit den staatlichen Organen und ist dem Grunde nach eine anarchische Haltung. Wer so redet treibt einen Keil zwischen Bürger und Staat und trägt letztlich die Verantwortung für steigende Gewalt. Die staatlichen Organe bieten Sicherheit und Schutz für alle Bürgerinnen und Bürger und spielen eine wesentliche Rolle in der sozialen Marktwirtschaft.

Eigentum verpflichtet, sein Gebrauch muss der Allgemeinheit dienen, daraus wächst Verantwortung der wirtschaftlich Starken für die Schwachen. Schwächere und Minderheiten müssen besonders unterstützt und geschützt werden. Wirtschaft ist nicht nur das Unternehmertum, dazu gehören beide Sozialpartner. Arbeitnehmer und Unternehmer bilden beide die sogenannte Wirtschaft und müssen gleichberechtigt sein. Die Wirtschaft hat den Menschen zu dienen und nicht umgekehrt.

Nach diesem Interview von Gerald Kummer steht für mich fest, dass dieser bodenständige, politisch mit einer riesigen Erfahrung ausgestattete Profi, im Hessischen Landtag viel für die Menschen in unserer Region und Gernsheim erreichen kann und wird. Und wir einen Wahlkampf für Gerald bestreiten werden, der Gerald am Ende des 28. Oktobers als Gewinner des Direktmandates im Wahlkreis 48 hervorbringt.

Treffen könnten Sie Gerald Kummer übrigens bei mehreren Terminen auf dem Rheinischen Fischerfest.

 

Besonders einladen möchten wir Sie zu unserem

SPD-Fischerfest-Frühschoppen im Stadl,

am Montag, dem 6. August 2018, ab 11.00 Uhr

mit Gerald Kummer!

 

Hinweisen möchte ich Sie auf unsere Veranstaltung, mit Ausstellung, im Foyer der Stadthalle

„100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland“

am 20. September 2018, um 18.00 Uhr

mit Nancy Faeser, Gerald Kummer und weiterer politischer Prominenz.

 

Im Verlauf dieser Veranstaltung werden wir die aus 2017/18 anstehenden Ehrungen unserer treuen Mitglieder durchführen. Zu dieser Veranstaltung gibt es noch eine gesonderte Einladung.

 

Immer aktuell informiert werden Sie bei einem Besuch unserer Homepage, die von unserem Vorstandsgenossen Richard Hefermehl auf dem Laufenden gehalten wird und immer einen Besuch wert ist.

Dort können Sie nicht nur Aktuelles aus dem Ortsverein und der Fraktion, sondern auch vieles aus Landes-, Bundes- und Europapolitik erfahren.

 

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Roland Kramer

Vorsitzender

 

 

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